Was ist Psychomotorik?

Der Begriff Psychomotorik drückt auf wunderbare Weise den engen Zusammenhang zwischen der äußerlich sichtbaren Bewegung (Motorik) und dem inneren Erleben (Psyche) des Menschen aus.
Psychomotorik ist ein Konzept zur Entwicklungsförderung und geht von der Grundaussage aus, dass eine ausgeglichene Persönlichkeitsentwicklung durch vielseitige Bewegungs- und Wahrnehmungserfahrungen unterstützt werden kann.

Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen. Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen und sich bewegen sind eng miteinander verbunden. Bei Kindern ist das noch besonders deutlich. Sie drücken ihre Gefühle über Bewegung aus, sie nehmen Sinneseindrücke mit dem ganzen Körper wahr. Kinder reagieren auf äußere und innere Spannungen oft mit körperlichem Unwohlsein - freudige Bewegungserlebnisse können zu körperlicher und auch seelischer Entspannung führen.

Ziel der Psychomotorik ist es, das Kind in einer wöchentlichen, festen und kontinuierlichen Kleingruppe entsprechend seiner Neigungen, Interessen und seines individuellen Entwicklungsstandes zu fördern und zu begleiten.

Bei alldem sind der Spaß am sich bewegen und die Freude am selbstbestimmten, erfolgreichen Tun die Triebkräfte für eine ständige Erweiterung der Erfahrung an sich selbst und mit der Welt.
Ein positives Selbstkonzept entsteht: „Ich wage es“, „Ich kann es“, „Ich bin es der verändert“ und: „Ich kann mich selbst (und meine Schwächen) verändern!“

Michaela Bosch – Psychomotorikerin & Erzieherin

Informationen kompakt: Flyer Psychomotorik

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